Ambivalenz dieser Tage


Die Sonne geht unter.

Der Tag neigt ich dem Ende zu in rot, orange.

Menschen haben Angst.

Mitmenschen werden zur Gefahr.

Der Tod ist nah, greifbar gar.

Corona könnte den Untergang der Welt bedeuten.

Wirtschaft jammert, stirbt?

Staaten stehlen Hilfsgüter, kapitalistisch, mächtig?

Niemand weiß, wie es weiter geht.

 

Der Mond geht auf.

Die Nacht schimmert in schwarz, indigo, gold.

Menschen spüren Zuversicht.

Menschen schenken und nehmen Schutz.

Das Leben sprießt, Blüten erwachen.

Corona könnte ein Segen für die Erde bedeuten.

Weisheit wächst, gedeiht!

Staaten geben Sicherheit, verantwortungsbewusst!

Jede(r) weiß, was sie/er zu tun hat.


Die Ambivalenz dieser Tage ist heftig, fordert uns heraus...manch eine(r) hält es kaum noch aus.

Sie ist es, die mehrheitlich die öffentlichen Diskussionen füttert.

Ihre eigentliche 'Bestimmung' ist es jedoch meiner Ansicht nach,

uns unseren direkten, unmittelbaren, ureigenen Spiegel vor Augen zu halten.

Ambivalenz ist in uns allen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jeden Augenblick.

Gut-schlecht, richtig-falsch, solidarisch-egoistisch...

Diesen Spannungsbogen halten wir unser ganzes Leben schon aus.

Ich finde, es wird wirklich Zeit, dass wir unsere Augen aufmachen...

nach außen und nach innen...

diesen Zeit-Geist zu nutzen,

unsere Mitte (endlich) zu finden...

 

irgendwo

zwischen 

hell und dunkel.