Über Annette & Karo 9


Null bis 45

Ich bin ein Heidelberger "Mädchen" und durfte im schönen Handschuhsheim aufwachsen.

Den Kindergarten mochte ich überhaupt nicht, am liebsten spielte ich alleine zu Hause oder mit Freundinnen auf der Straße.

Ich liebte es sehr, Schülerin zu sein und saugte Sprachen und Naturwissenschaftliches aus Realschule und Gymnasium in mich auf.

Zur Bankkauffrau und Kundenberaterin ließ ich mich ausbilden und arbeitete zuletzt als Filialleiterin, bevor ich eine glückliche Mutter wurde.

Drei Söhne hat mir das Leben geschenkt, deren Begleitung und Erziehung ich mich lange Jahre "Vollzeit" widmete.

Sozusagen als Nebenjobs sammelte ich viele Jahre Erfahrungen in der Modebranche sowie 10 Jahre im Lohn- und Rechnungswesen.

 

39 Jahre lang haben sich in meinem Leben viele Wege "einfach so" ergeben und ich bin sie rückblickend betrachtet eher unbewusst gegangen... bis zur Geburt meines jüngsten Sohnes 2004. Da begann ein schleichender Prozess des Wandels, des Für-mich-Sorgens und damit wesentliche Schritte in Richtung Bewusstsein und Selbstreflektion. Anhaltende, sich verstärkende Beziehungskonflikte sowie emotionale Krisen und spülten schließlich meine alte Neugier auf psychologisches Wissen "nach oben" und bahnten letztendlich meine neue berufliche Ausrichtung sowie neue, lehrreiche Wege der Selbst-Erfahrung, Erkenntnisse, Einsichten, Reifung, Heilung, Stabilität und Klarheit. 

 

45 bis heute

  • 2011-2013 Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie bei Ann-Uta Beißwenger, Zentrum Buddhas Weg, Siedelsbrunn
  • 2014 Prüfung und Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde durch das Gesundheitsamt Kreis Bergstraße
  • 2012-2014 Weiterbildung in Buddhistischer Psychologie bei Ann-Uta Beißwenger, Zentrum Buddhas Weg, Siedelsbrunn
  • 2014 Weiterbildung in Kurzzeit-Psychotherapie und Hypnotherapie, Institut für Kommunikation und Gesundheit, Bad Homburg
  • Herbst 2014  Eröffnung meiner Heilpraktiker-Praxis in Schriesheim
  • seit 2013  regelmäßige Supervisionen und psychologische Weiterbildungen, insbesondere Teilnahme an:
    • Systemischen Aufstellungen (Familien, Generationen, Persönlichkeitsanteile, Krankheiten, etc.) in Siedelsbrunn und Frankfurt/Main
    • Workshops mit schamanisch-psychologischer Ausrichtung, Ffm und Kassel
    • Natur-psychologische Veranstaltungen und Ritualarbeiten: Externsteine, Habichtswald und Helfensteine
  • weitere Erfahrungen und Inspirationen:
  • 11-Tage-Schweige-Retreat
  • seit 2003 Wirbelsäulen-Training, Yoga, Body-Art
  • seit 2013 Meridian-Übungen
  • seit 2016 aktive Begehung der Rauhnächte

Auf diesen neuen Wegen durfte ich mich in erster Linie selbst kennen lernen, meine Biografie und mich verstehen, wahres Mitgefühl lernen und mich im Loslassen üben. Ich durfte erfahren, dass die Kunst des Lebens darin besteht, es nicht kontrollieren zu wollen oder sich ihm zu widersetzen, wenn es gerade mal ungemütlich wird,  sondern sich vom Leben mit offenem Herzen erwischen und überraschen zu lassen, in den Rhythmus des eigenen Lebens zu vertrauen. Dass es darum geht, jeden Tag aufs Neue zu er-leben, Sinn-erfüllt zu leben, Freude, Glück, Leichtigkeit und das eigene Potential einzuladen … um am Ende des Lebens zu wissen, wozu man/frau/ich eigentlich hier war.

 

Danke

  • Allen Menschen, ob nah oder fern, die mir in meinem Findungsprozess mein wahres Ich spiegeln und gespiegelt haben, allen voran meinen Söhnen als Weg-Weiser, Inspirations-Geber und Lehr-Meister
  • Allen Lehrerinnen, Lehrern und sonstigen Wissensvermittlern, hier insbesondere:
  • Annette Boner, für Zen, Yoga and more
  • Maria Flach für die Akupunktur-ärztliche und seelische Begleitung meiner Umkehr
  • In memoriam: Hannelore Fischer-Reska, für die Entwicklung der Meridian-Gymnastik
  • AnU, für all die Zeit(en) und Räume, das Wohlwollen, die Methodenvielfalt und die Klarheit 
  • Lama Migmar Tseten, für den Segen 

Karo 9

 

Einen Namen für meine Praxis zu finden, war nicht leicht.

Ein besonderer Name sollte es sein, ein aussagekräftiger Name und natürlich einer, der zu meiner Person und meiner Arbeit passt.

Ich grübelte und grübelte, Tag und Nacht, über einige Wochen hinweg. Ideen kamen und gingen, viele blieben.

Doch ganz egal, was mein Kopf so krampfhaft hervorbrachte, jeder einzelne erdachte Name war bereits vergeben, belegt, besetzt.

Irgendwann gab ich diese Art der Suche auf und wartete (un)geduldig auf eine Eingebung ...

 

Nun, von Kindesbeinen an habe ich eine besondere Beziehung zu Spiel-Karten, Vater, Mutter, Oma, Tante, Onkel … alle spielten Karten mit mir.

Vor einigen Jahren wurde ich zusätzlich mit meinem ureigenen, spirituellen Zugang zu Skatkarten "beschenkt", ich habe die Gabe des Kartenlegens sozusagen vererbt bekommen, das Erbe angetreten und seitdem übe ich mich darin.

 

So packte ich vertrauensvoll mein Deck aus, nahm alle 32 Karten und mein Anliegen sehr ernst.

Als sie sich dann deutlich zeigte, meine Karo 9, war ich gerührt und überrascht zugleich.

Denn sie ist die Karte der Überraschung, der positiven Wende durch die Gunst des Augenblicks. Sie lehrt uns, dass die wahren Werte im Kleinen, im Detail stecken und von uns entdeckt werden möchten, um ihre Kraft der Manifestation, der Vollendung entfalten zu können.

Und damit hat sie den Nagel auf den (meinen) Kopf getroffen.

Ich stehe zu ihr und zu ihrer Aussage und versuche seither, diese Form der Zuversicht, der Verheißung über mein Tun in der Welt zu verbreiten.