Achtsamkeit im Alltag = ein Geheimrezept


"Ohne Achtsamkeit entgeht uns die Vollkommenheit des Augenblicks."

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in der Zukunft oder in der Vergangenheit.

Wir denken beim Frühstück ans Mittagessen, beim Start in die Ferien an den letzten Urlaubstag, bei der Arbeit an den Feierabend/die Rente...

Wir werden krank/alt und wünschen uns unsere Gesundheit/unsere Jugend zurück.

Wir weichen gedanklich ab ins Gestern oder ins Morgen.

 

Die meisten Menschen schlafen ihr ganzes Leben

 und wachen erst auf, wenn sie sterben.

 

Das ist traurig, aber wahr. Warum ist das so?

Weil wir uns üblicherweise erst in (lebens)bedrohlichen Phasen oder am Lebensende die wichtigsten Fragen stellen.

Weil man/frau oft erst in der Retrospektive die Weichen des Lebens klar sieht:

All die verpassten Chancen und Gelegenheiten zum Abbiegen ... !

All die un-gelebten Wünsche und Potentiale ... !

 

Warum fällt es uns so schwer,

im "richtigen" Moment die "richtige" Weiche zu stellen?

Weil wir zu schnell und immer schneller leben.

Weil uns eine leistungsorientierte Gesellschaft umgibt.

Weil wir uns in den entscheidenden Momenten mit allem (Anderen) ablenken, was greifbar ist.

Weil wir stärker mit unseren Gewohnheiten verstrickt sind, als wir denken.

Weil wir aufgrund dessen eher "blind" funktionieren als bewusst/achtsam leben.

 

Das Hier & Jetzt ist die einzige Zeit, die uns für unser Leben zur Verfügung steht!

 

Wie viel Zeit wir üblicherweise damit verbringen, dem jetzigen Augenblick zu "entfliehen"

und wie viel Energie wir für diese Flucht ver(sch)wenden ist kaum zu ermessen.

Wenn wir nicht darauf acht geben, machen wir uns pausenlos zum Sklaven unserer eigenen Antreiber,

insbesondere unserer Gedanken, die uns wegbeamen, wegträumen, weglocken ... weit weg von uns selbst. 

Doch wir haben jederzeit - und gerade das vergessen wir leider allzu häufig/immer wieder - selbst die Wahl,

inne zu halten und uns auf das aktuelle Geschehen voll und ganz einzulassen, uns davon berühren zu lassen,

ob angenehm, unangenehm oder neutral, in den Kontakt mit dem Moment zu gehen.

Anschließend fällt es uns wesentlich leichter, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Unser Alltag eignet sich wunderbar dazu, um erste "Gehversuche" auf dem Weg der Achtsamkeit zu testen.

Ein typisches Beispiel aus dem Zen: Wenn ich esse, dann esse ich (mit allen Sinnen), wenn ich gehe, dann gehe ich (mit allen Sinnen), wenn ich Auto fahre, dann fahre ich (ohne Ablenkung und mit all meinen Sinnen) Auto.

Das heißt, man gibt sich dem Geschehen hin, öffnet sich ganz und gar dieser Erfahrung und allem was da ist ...

ein bewusstes Er-Leben.

 

Achtsamkeit schafft Bewusstheit und umgekehrt

 

So können wir erkennen, dass sich (ganz entgegen der kollektiven Meinung, die Zeit würde rasen)

nach und nach eine wohltuende Ent-Schleunigung im eigenen Alltag ausbreitet,

mit dem durchaus positiven Nebeneffekt, dass man sich hinterher auch noch an das Erlebte erinnert :))

Somit schafft ein achtsamer Umgang mit uns selbst und allem, was wir nach außen "tun",

eine Basis für mehr Glück, Ruhe und Gelassenheit - und damit genau das,

wonach sich die meisten Menschen sehnen.

 

Für konkrete Umsetzungs-Ideen in Ihrem/Deinem Leben stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Dieser "Vorgeschmack" darf gerne weiterempfohlen werden: