Inne halten.

Durchatmen.

Sinnes-Tore öffnen.

Weitwinkel einschalten.

Das Ringsherum wahrnehmen.

Auf Entdeckungsreise gehen direkt neben uns.

Unser Staunen zurückerobern.

Unser inneres Kind spielen lassen.

Zulassen, geschehen lassen, neugierig bleiben.

Machtstreben und Kontrolldenken in die Wüste schicken.

Das Wort Vergegenwärtigen in unseren Wortschatz aufnehmen. 

 

Als Mensch haben wir jederzeit die freie Wahl,

uns vom jetzigen Moment unmittelbar umarmen zu lassen,

uns von ihm berühren und überraschen zu lassen,

einen spürbaren Bewusstseinsabdruck tief in uns ankommen zu lassen,

das Schöne genauso wie das Unschöne

als gegeben hinzunehmen,

das Haben-wollen auszuhalten ohne zuzugreifen,

genauso wie das Nicht-haben-wollen ohne abzulehnen,

den Augenblick einfach so anzunehmen, wie er ist

bis er ganz von alleine wieder vergeht und zusehen,

wie der nächste entsteht.