Friedliche Trennungen können jederzeit gefördert werden


 

 

 

So könnte eine einvernehmliche Trennung in ihrem "Endstadium" aussehen.

 

Jede beteiligte Person wird durch einen Punkt dargestellt, ist sozusagen "gleich viel wert" (wie vor der Trennung auch) und alle neuen und alten Familienmitglieder stehen gleichberechtigt nebeneinander.

 

Trennungen ziehen immer Kreise im gesamten Beziehungsgefüge nach sich und belasten nicht "nur" die sich Trennenden. Oft entstehen Dynamiken, die kaum vorhersehbar und für alle Beteiligten stark angstbesetzt sein können und darüber hinaus ein massives Konfliktpotential in sich tragen.

 

Trennungen, die möglichst friedvoll vonstatten gehen sollen, brauchen viel Achtsamkeit, Respekt, Vertrauen und Weitblick in mehrere Richtungen.


Leider hapert es üblicherweise in allen Punkten:

Achtsamkeit ist ohnehin die schwierigste aller Übungen, auch in Nicht-Krisen-Zeiten. Erwarten Sie also bitte nicht, dass sie jetzt "vom Himmel fällt". 

Üblicherweise sind Trennungen einseitig motiviert, sodass schnell die Schuldfrage im Mittelpunkt steht, die schwer wiegt, dadurch Vieles in Schieflage bringt und so gar nichts mit Respekt zu tun hat. Doch selbst wenn die Trennung einvernehmlich vereinbart wird, kommt es früher oder später zu Auseinandersetzungen, die Verletzungen verursachen und  gegenseitiges Vertrauen schwer bis unmöglich machen. Das ist üblicherweise der Moment, in dem Anwälte ins Spiel kommen und oft eine zusätzlich erschwerende Dynamik erzeugen. Tja, und der Weitblick geht spätestens dann verloren, wenn die Emotionen "hochkochen" und alles bereits "Erreichte" wieder durcheinandergewirbelt wird. Insbesondere dann, wenn Kinder mit entsprechenden Sorgerechtsstreitigkeiten im Spiel sind.

 

Sie sehen, eine friedvolle Trennung ist aus eigener Kraft eigentlich kaum menschenmöglich. Deswegen gibt es Mediator*innen, die eine wunderbare Arbeit leisten und psychologische Begleiter*innen wie mich, die für das Seelenwohl mitverantwortlich sind.